| Holprige Abfahrten um den Weissenstein
Solothurn – Rüttenen – Balmberg – Stallflue – Solothurn
Nirgends ist es so praktisch, das Velo im Zug mitzunehmen, wie bei den RBS. Das machts für Berner Bikerinnen und Biker attraktiv, nach nur einer halben Stunde Zugreise in Solothurn aufs Velo zu steigen und eine Tour zu geniessen, die alles bietet, was den Jura auszeichnet: schweisstreibende Aufstiege, Aussicht übers ganze Mittelland bis zu den Alpen, Picknickplätze auf lauschigen Wiesen und knifflige Abfahrten, teilweise auf losen Kalksteinen und -brocken.
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Praktisches zum Tipp |
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Anforderungen: anspruchsvoll. Abwechslungsreiche, in der Länge variierbare Biketour mit technisch einfach zu fahrenden Aufstiegen, aber mit holprigen Abfahrten. Die Route verläuft meist auf Wanderwegen.
Ausrüstung: Mountainbike, vorzugsweise mit Federgabel.
Verkehrsaufkommen: Rund um Solothurn teils wenig Verkehr, sonst gar keiner.
An-/Rückfahrt: Mit der RBS von Bern nach Solothurn und zurück.
Distanz: 40 km
Steigung: 1600 m (mit Weissenstein-Sessellift die Hälfte).
Fahrzeit: 5 bis 7 Stunden (mit Lift 2 Stunden weniger).
Jahreszeit: Frühling bis Herbst.
Verpflegung: Mehrere Restaurants entlang des Wegs.
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Links:
Kurhaus Weissenstein
Dino-Spuren Lommiswil
«Bund»-Wetter
«Bund»-Wetter
«Bund»-Wetter
«Bund»-Wetter
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Jürg Adler
Zuerst gehts gemütlich quer durch die Solothurner Altstadt. Dann weisen Strassenschilder den langsam ansteigenden Weg nach Rüttenen und Balm. Unterwegs lockt eine Moto-Cross-Bahn. Ein Abstecher lohnt sich aber nur, wenn es während längerer Zeit nicht geregnet hat. Sonst verwandelt der zähe Lehm das leichteste Bike blitzschnell in einen bleischweren Dreckhaufen mit blockierten Rädern, die nur nach längerem, mühsamem Abkratzen wieder einigermassen leicht drehen.
Ab Balm gilts dann ernst. Der Kiesweg auf den Balmberg ist steil, und selbst oben auf der Passhöhe ist man noch nicht ganz oben: Jetzt folgt die Route nach links dem Wanderwegweiser «Weissenstein». Hier können dank Sessellift, der Velos transportiert, auch Leute die Tour beginnen, die die Anfangssteigung fürchten.
Auf dem Wanderweg hinunter nach Gänsbrunnen kommen die Fans von rasanten Abfahrten erstmals auf ihre Kosten. Dann gehts weiter in Richtung Binzberg. Zu empfehlen ist allerdings der mit Wanderwegweisern ausgeschilderte Umweg über die SAC-Hütte Backi auf der zweiten Jurakette. Vom Binzberg folgt die Tour einer breiten Naturstrasse wieder gemächlich bergauf in Richtung Stallberg, Hasenmatt und Schauenburg.
Oberhalb der Schauenburg, auf 1300 m, beginnt das hart verdiente «Finale», die Abfahrt zurück ins Flachland. Doch aufgepasst: Den Wanderweg in Richtung Lommiswil benützen auch Downhill-Biker und Töfffahrer gern fürs Training. Viele lose Steine machen das Bremsen und Lenken recht schwierig. Zum Schluss bieten sich verschiedene Möglichkeiten an, um wieder zurück nach Solothurn zu gelangen: etwa ganz direkt, mit einem Abstecher an die Aare oder mit der Besichtigung der Dinosaurierspuren bei Oberdorf.
| by the way |
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Dinosaurierspuren bei Oberdorf
Beim Steinbruch von Lommiswil/Oberdorf befinden sich gegen fünfhundert Trittspuren von Dinosauriern. Es handelt sich um die bedeutendsten Spurenfunde aus der Jurazeit in Europa. Die steile Wand wurde als erstes Geotop der Schweiz unter Schutz gestellt und als einzige Fährtenfundstätte der Schweiz mit einer Aussichtsplattform der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Auf der Plattform sind grosse Schautafeln angebracht, die viel Spannendes über die Spuren und das Leben der Dinosaurier berichten. Die Aussichtsplattform ist zu Fuss von den Bahnstationen «Im Holz» (20 Min.) und «Oberdorf» (20 Min.) zu erreichen.
(Quelle und weitere Informationen: www.lommiswil.ch)
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