| Rauf und runter durchs Emmental
Langnau – Hohwacht – Diepoldswil – Chuderhüsi – Signau – Langnau
Denkt man ans Emmental, so kommen einem Cliches wie Käse, Idylle und Brauchtum in den Sinn. Die hügelreiche Region, die sich westlich von Bern bis hinüber ins Luzernische erstreckt, ist aber auch ein wahres Paradies für Wander- und Bikefreaks.
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Praktisches zum Tipp |
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Anforderungen: Technik: mittelschwer. Kondition: mittelschwer (etwa 950 Höhenmeter).
Ausrüstung: Mountain-Bike.
An- und Rückfahrt: Bahnhof Langnau.
Verkehrsaufkommen: Kein motorisierter Verkehr (Neben- und Wanderwege).
Distanz: 37 km.
Jahreszeit: April bis November.
Verpflegung unterwegs: Restaurants in Langnau, Restaurant Hohwacht, Bergrestaurant Chuderhüsi, Signau. |
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Links:
SBB-Fahrplan
Chuderhüsi
Signau
Emmental
«Bund»-Wetter
«Bund»-Wetter
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Marion Berger
Unbestrittenes Zentrum im Emmental ist der Ort Langnau. Zwar hat Burgdorf punkto wirtschaftliche Wichtigkeit Langnau mittlerweile den Rang abgelaufen, doch herrscht hier nach wie vor ein geschäftiges Treiben in den Strassen und auf den Plätzen. Und Langnau ist auch ein perfekter Ausgangspunkt für spektakuläre Biketouren. Und das Beste daran: Auf welchen Hügel man auch fährt, oben ist garantiert eine gemütliche Beiz, von der aus man eine Topaussicht auf die Alpenkette hat. Auf der hier beschriebenen Tour ist das nicht anders.
Nach einer kurzen Einrollphase der Ilfis entlang, geht es sofort zur Sache. Die Steigung hinauf auf die Hohwacht ist teilweise sehr steil und treibt den Puls schon mal in die Höhe. Wichtig ist hier, dass man sich noch genügend Reserve für den zweiten grossen Auftstieg lässt. Die Aussichten auf die Berner Alpen und die Landschaft dort oben sind aber mehr als genug Lohn für die Strapazen des Aufstiegs. Und der recht knifflige Downhill hinunter nach Diepoldswil ist auch nicht zu verachten.
Der zweite Aufstieg folgt so gleich
Der zweite Aufstieg ist zwar weniger steil, dafür umso länger. Gut zu wissen, dass es, wenn man mal das Restaurant Chuderhüsi erreicht hat, nur noch runter geht. Und wie es runter geht. Die Wegmarkierungen sind auf der Abfahrt hinunter nach Steinen ausgezeichnet, so dass man es so richtig laufen lassen kann, vorausgesetzt man beherrscht die dafür notwendige Fahrtechnik. Der Weg zurück nach Langnau ist biketechnisch gesehen nicht mehr so attraktiv. Landschaftlich bietet allerdings auch dieser Abschnitt den gewohnt «hohen Standard», den man vom Emmental her gewohnt ist.
Routenbeschreibung:
- Km 0.0: Vom Bahnhof Langnau dem Wanderweg Richtung Hohwacht folgen. Die Ilfis queren. Danach nach links abbiegen und weiterhin dem Wanderweg Richtung Hohwacht folgen. Nach einer Weile rechts hinauf weiter Richtung Hohwacht. Eine geteerte Strasse überqueren. Beim Erreichen der nächsten Teerstrasse auf dieser bleiben und bis zum Restaurant Hohwacht hinauf biken.
- Km 5.0: Ab Hohwacht vorerst immer den Wanderschildern Richtung Rämisgummen folgen (gut 3 km). Nach einem Tunnel dem Wanderweg Richtung Eggiwil folgen.
- Km 12.0: In Diepoldswil die Emme überqueren. Danach zuerst Richtung Zimmersei und dann links hinauf Richtung Chapf fahren. Nach einigen Kehren zweigt der Wanderweg rechts ab. Jetzt immer den gelben Schildern folgen (bis zum Chuderhüsi).
- Km 22.0: Vom Chuderhüsi zuerst ein kurzes Stück auf dem selben Weg zurück fahren (Wanderweg Richtung Signau). Dann immer Richtung Signau biken.
- Km 28.0: Unten im Tal den Weiler Steinen passieren. Von dort immer dem Wanderweg Richtung Langnau folgen.
- Km 37.0: In Langnau zurück zum Bahnhof fahren.
Quelle: Seelandjura.ch
| by the way |
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mif. Der Gasthof Chuderhüsi (1100 m ü.M.) ist ein traditionsreicher Familienbetrieb – und zugleich einer der schönsten Aussichtspunkte im Bernbiet. An klaren Tagen reicht die Sicht bis auf Eiger, Mönch und Jungfrau.
Die Dorfkirche von Signau kann auf eine lange Geschichte zurückblicken: Ihre Ursprünge reichen bis in die Romanik (13./14. Jahrhundert) – allerdings ist nur noch der Turmsockel aus dieser Zeit erhalten. Aus vor-reformatorischer Zeit stammen die drei Glocken, welche vor der Kirche stehen. Im 16./17. Jahrhundert erfuhr die Kirche eine gotische «Überhöhung» des Schiffes. Die heutige Form der Kirche geht mehrheitlich auf den Umbau von 1850 zurück. 1937/38 wurde die Kirche ein weiteres Mal renoviert, wobei auch die Chorfenster, die Kanzel sowie der Abendmahltisch erneuert wurden.
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